Leistungen

Wir bieten unseren Kunden und Patienten eine große Auswahl an qualitativ hochwertigen Methoden. Ihr Körper und Ihre Seele werden es Ihnen Danken.

„Der Mann, der zu beschäftigt ist, sich um seine Gesundheit zu kümmern, ist wie ein Handwerker, der keine Zeit hat, seine Werkzeuge zu pflegen.“ – aus Spanien

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Mit einer falschen Atmung bezeichnet man die körperlichen Vorgänge des Luftholens bei dem die Atmung sehr flach ist. Flach heißt in diesem Bezug, dass man beim Einatmen den Sauerstoff nur bis in den Brustraum einzieht. Durch diese flache Atmung erhält der Organismus zuwenig wertvollen frischen Sauerstoff und die Organe und das Gehirn bekommen damit nicht genug „Nahrung“. Viele Menschen beginnen auch zu Hyperventilieren und verfallen regelrecht in eine Atemnot. Die Atemtherapie beschäftigt sich intensiv mit dieser Problematik. Unter diesen und vielen weiteren Aspekten bekommt man innerhalb der Atemtherapie- Schulung beigebracht, wie man durch unterschiedliche Techniken entweder die Lunge und Bronchien befreien kann oder auch zu einer tiefen geistigen und körperlichen Entspannung findet. Letzteres benötigt ein Mensch, wenn er sich bei verschiedenen Anwendungen vollkommen entspannen möchte oder auch sollte, was zahlreichen Menschen sehr schwer fällt. Mit etwas Übung und Anleitung kann man so mit der Atemtherapie erlernen in alle Körperbereiche „hineinzuatmen“, die Muskulatur lockern, Kopfschmerzen oder auch andere schmerzhafte Zustände erleichtern und sich generell besser fühlen.

Den damals 89 jährigen Rudolf Breuß traf Harald Fleig 1988 und lernte von ihm dessen,“ Bandscheibenmassage “ und stellte fest, dass sie sich sehr gut mit der DORN – Methode kombinieren lässt. Man kann viele Wirbelsäulenprobleme, wie Bandscheibenleiden, Hexenschuss usw. ganz leicht und ungefährlich mit sehr guten Erfolgsaussichten behandeln. Die „sanfte“ Breuß – Massage im Wirbelsäulenbereich geht davon aus, dass es keine „verbrauchten“ Bandscheiben gibt, sondern lediglich „degenerierte Bandscheiben“ und wir sind der Überzeugung, dass eine Regenerierung erreicht werden kann. Bei bestehender Osteoporose oder Schmerzen, sollte die Massage sehr leicht durchgeführt werden, die Massage darf nicht schmerzen. Bei sehr großen Wirbelsäulen – Problemen, starken Schmerzen oder sehr fester Muskulatur bzw. schwer verschiebbaren Wirbeln, ist die Breuß-Massage eine ideale Vorbereitung für die nachfolgende DORN-Methode, wir geben sie auch oft nach der DORN Therapie, um die Wirbelsäule noch mehr zu strecken. Die Breuß – Massage lässt sich ohne Probleme beliebig häufig wiederholen. Die Breuß – Massage ist eine feinfühlige, energetischmanuelle Rückenmassage, die seelische, energetische und körperliche Blockaden lösen kann. Die Breuß – Massage leitet die Regeneration von unterversorgten Bandscheiben ein, sie ist der Schlüssel zur Lösung vieler Probleme im Bewegungsapparat, besonders im Kreuzbeinbereich, ob vor der DORN-Behandlung oder danach. Viele Menschen, die seit Jahren sehr gute Behandlungserfolge mit der DORN-Methode haben, lernten so nebenbei auch die Breuß-Massage zu schätzen. Auch wir setzen die Breuß-Massage sporadisch vor oder nach der DORN-Methode ein, um die Patienten zum „schnurren“ zu bringen. In letzter Zeit stellten wir immer öfter fest, dass die Breuß-Massage viel mehr kann als nur „zum schnurren“ zu bringen. Auch mit ihr lassen sich WirbelsäulenProbleme auf eine „sanfte“ Art beheben. Diese Breuß-Massage ist ebenfalls leicht zu erlernen und benötigt keine Vorkenntnisse. Man braucht eine Liegemöglichkeit für den Patienten, die eigenen Hände und viel Johanniskrautöl. Die Breuß-Massage wird in den WirbelsäulenTageskursen immer am 2. Tag gelehrt. Sie ist für Jedermann/Frau erlernbar und kann mit großem Segen im Familien-, Freundes-, Verwandten- und Bekannten-Kreis angewandt werden. Natürlich ist sie auch für Therapeuten, Heilpraktiker und Ärzte zur „handfesten“ Ergänzung ihrer bisherigen Therapie wunderbar geeignet.

Die Dorn-Therapie, auch „Dorn-Methode“ genannt, ist eine von dem Allgäuer Landwirt und Sägewerks-Betreiber Dieter Dorn (* 13. August 1938) aus Lautrach bei Memmingen etwa 1975 entwickelte und in Büchern und Kursen vermittelte komplementärmedizinische manuelle Methode, die etwas an Chiropraktik erinnert, in ihrer Ausführung jedoch von dieser grundsätzlich verschieden ist und auch Elemente der Meridianlehre der Traditionellen Chinesischen Medizin einbezieht.

Als Elektrotherapie bezeichnet man die medizinische Anwendung des elektrischen Stroms. Ausgehend von der Erkrankung behandelt der Arzt beziehungsweise der Physiotherapeut einen oder mehrere Körperteile mit unterschiedlichen Stromformen. Galvanische, nieder-, mittel- und hochfrequente Ströme kommen zum Einsatz. Wie wirkt Elektrotherapie? Galvanische Ströme bewirken durch die Bewegung elektrisch geladener Teilchen (positive und negative Ionen) eine Schmerzlinderung und können durch Durchblutungsförderung und Stoffwechselsteigerung im durchfluteten Gewebe die Heilung unterstützen. Niederfrequente Reizströme erregen Nerven- und Muskelfasern und veranlassen die Muskulatur, sich zusammenzuziehen. Vor allem bei geschwächter und teilgelähmter Muskulatur kann so die Funktion erhalten und eine Schwächung vermindert werden. Mittelfrequente Wechselströme/Interferenzströme: Je nach Anwendungsform überwiegt die schmerzlindernde oder die stimulierende Wirkung mit Muskelkontraktion und anschließender Muskelentspannung. Dadurch werden die Durchblutung gesteigert, Schwellungen reduziert und die Muskulatur gelockert. Die Hochfrequenztherapie führt zur Erwärmung von Gewebe, das tief im Körper liegt. Sie wirkt durchblutungsfördernd und schmerzlindernd und stabilisiert die Muskelspannung. Auch Stoffwechsel- und Abwehrprozesse können durch die elektrischen Ströme im Körper angeregt werden. Wann wird die Elektrotherapie angewendet? Die Wirkung des elektrischen Stroms ist vielfältig:

    • Förderung der Durchblutung
    • Anregung der Muskelaktivität
    • Beeinflussung der Nerven und der Schmerzleitung (Schmerzlinderung)
    • Erwärmung der Haut und von tiefer gelegenem Gewebe
    • Anregung von Stoffwechselprozessen und Stärkung der Körperabwehr

 

Dementsprechend wird die Elektrotherapie eingesetzt bei:

 

    • Schmerzsyndromen am Bewegungsapparat
    • Muskelverspannungen und Muskelzerrungen
    • Muskelschwächen und Muskellähmungen
    • Inkontinenz bei Schwäche oder Lähmung der Beckenboden- beziehungsweise Blasenmuskulatur

 

Schwellungen (Ödeme) können besonders wirkungsvoll abgebaut werden, wenn man die Elektrotherapie mit physiotherapeutischen Verfahren, beispielsweise Lymphdrainage oder aktive Bewegungstherapie, kombiniert.

Fango hat verschiedene Wirkungen. Hier ein paar davon:

Förderung der Durchblutung Linderung von Schmerzen Entspannung der Muskulatur Lockerung des Bindegewebes Stärkung des Immunsystems.

Die Fußreflexzonenmassage ist eine ganzheitliche Bebandlungsform, bei der über die Massage bestimmter Zonen an den Füßen auf der, funktionellen Gesamtablauf der Lebenskräfte (Energiefluß) des Organismus Einfluß genommen wird. Ungefähr 72.000 Nervenendpunkte reflektieren unseren Gesamtorganisnus in den Füßen. Bei einer Befunderhebung werden durch Lokalisation druckempfindlicher Stellen Energieblockaden festgestellt, die im Rahmen einer Therapie durch Massage und Drucktechniken abgebaut werden können. Harnsäure und überschüssiges Kalzium, die aufgrund nicht funktionierender Umsetzung von Nahrungsstoffen in einem unvollständigen Stoffwechsel als Abfallprodukte im Körper gelagert werden, können die normale Stimulation von Drüsen und anderer Organe (Nieren, Blase, Darm) vermindern. Auch Krankheiten, die nicht vollständig ausheilen konnten, oder Operationen hinterlassen Spuren im entsprechenden Reflexzonenbereich. Mit Hilfe der Fußreflexzonenmassage kann dieser Abstumpfungsprozeß ggf. rückgängig gemacht werden, damit die Ablagerungen vom Blut und dem Lymphsystem resorbiert und ausgeschieden werden können. Auch bei akuten Problemen wie Migräne, Streß, Überanstrengung und Müdigkeit kann die Fußreflexzonenmassage eine wirkungsvolle Hilfe sein. Die Fußreflexzonenmassage zählt zu den Umstimmungs- und Ordnungstherapien und arbeitet mit der im Menschen vorhandenen Regenerationskraft.

Wärme und Eis sind unterstützende und vorbereitende Maßnahmen für die krankengymnastische Behandlung. Wärme/Hitze wird eingesetzt in Form von heißer Rolle, Fango, Naturmoor, Rotlicht, Heißluft u.a.. Wärme wird eingesetzt:

    • zur Tonussenkung der Muskulatur bei starken Verspannungen
    • zum Ödemabbau bei schmerzhaften Muskelansatzreizen und chronischen Schwellungen
    • zur Durchblutungssteigerung
    • Im akuten Entzündungsstadium wird grundsätzlich keine Wärme angewandt.

 

Eis wird eingesetzt als Eisabreibung, Eistauchbad, Eispacks u.a.

    • zur Schmerz- und Stauminderung bei akut entzündlichen Gelenken oder bei frischen Verletzungen
    • zur Entzündungshemmung
    • zur Tonuserhöhung der Muskulatur bei schlaffen Lähmungen.

 

Beide Maßnahmen sollen (je nach Art der Durchführung)

  • die Durchblutung fördern
  • Ver- bzw. Fehlspannungen in Muskulatur und Bindegewebe positiv beeinflussen. (tonussenkend oder aufbauend, je nach Technik)
  • schmerzlindernd wirken

Die heiße Rolle besteht aus mehreren Lagen Tüchern, die von Innen Wärme abstrahlen. Es soll zu einer raschen Erwärmung mit geringer Hautfeuchtigkeit kommen, aber niemals zu einer Schweißbildung. Die heiße Rolle wird bei Schlafstörungen, Verstopfungen, Atemwegserkrankungen, chronisch schmerzhaften Zuständen (z.B. Tennisarm, muskulären Verspannungen) angewandt. Die heiße Rolle vorsichtig auf die zu behandelnden Körperpartien des Patienten gebracht wie ein Nudelholz auf der zu behandelnden Stelle massierend hin und her gerollt. Ist das äußere Tuch abgekühlt, beginnt man eine „Gegenrolle“ zu entwickeln, in dem das oben liegende Handtuch langsam zur Gegenseite aufgerollt wird, so dass immer mit dem heißen Tuch auf der betroffenen Körperregion gearbeitet werden kann. Dieser ganze Vorgang geht langsam von statten, denn die heiße Rolle hält ihre Anfangstemperatur um den Kern sehr lange. Die Behandlungsdauer beträgt etwa 10 – 15 Minuten.

Die Kaltlufttherapie ist aufgrund Ihrer hohen Wirksamkeit inzwischen fester Bestandteil des Behandlungsplans für unterschiedliche Erkrankungen, wie zum Beispiel Arthrosen, Weichteilrheumatische Erkrankungen, Erkrankungen an Sehnen und Bändern, Schleimbeutelentzündungen, Prellungen, Verstauchungen, frische Verletztungen, Schwellungen und Entzündungen.

Die Physikalische Kältetherapie setzt Energien und Kräfte der Natur ein, um körpereigene Ressourcen zu mobilisieren.
Schon nach wenigen Minuten stellt sich eine schmerzlindernde, entzündungshemmendet und abschwellende WIrkung ein.

Die Kälte Therapie kann auch zur Reduzierung der Medikamenteneinnahme beitragen.

Die Krankengymnastik ist eine Sonderform der Bewegungstherapie. Sie hat jedoch im Gegensatz zu dieser nicht das primäre Ziel, Krankheiten vorzubeugen. Krankengymnastik ist in der Regel eher Teil der Behandlung einer bestehenden Krankheit oder wird in der Nachbehandlung von Krankheiten, Operationen oder Unfällen eingesetzt. Die Übungen werden unter Anleitung von Krankengymnasten oder Physiotherapeuten ausgeführt. Dabei gibt es eine Vielzahl von Verfahren, die zum größten Teil in eigenen Schulen gelehrt werden. Sie erfordern eine mehrmonatige oder mehrjährige Ausbildung. Die Anwendungsgebiete umfassen vor allem Schäden am Bewegungsapparat und Haltungsschäden. Darüberhinaus gibt es spezielle Übungen zur Förderung der Herz- und Lungenfunktion oder bei Bewegungsstörungen (z. B. nach einem Schlaganfall oder bei spastischen Lähmungen). In der Schwangerschaft und in der nachgeburtlichen Phase hat die Krankengymnastik eine wichtige unterstützende Funktion. Neben den „klassischen“ Techniken gibt es auch Sonderformen der Krankengymnastik wie Unterwassergymnastik. Eine auf ein spezielles Krankheitsbild abgestimmte Form der Krankengymnastik ist beispielsweise die Beckenbodengymnastik gegen Inkontinenz.

Bei dieser Behandlungsform handelt es sich um eine Trainingstherapie mit Geräten, wie sie in ähnlicher Form auch in Fitness-Studios zu finden sind. Sie ist zu einem wichtigen Bereich der Physiotherapie geworden. An eine physiotherapeutische Praxis werden verschiedene Anforde-rungen gestellt, um diese Behandlungsmethode durchführen zu können. (Raumgröße, Geräteausstattung und Fortbildungsnachweis der behandelnden Physiotherapeuten.) Eine solche Fortbildung qualifiziert zur Behandlung von Patienten bei chronisch degenerativen Skeletterkrankungen sowie nach Verletzun-gen oder postoperativen Zuständen der Extremitäten oder des Rumpfes mit:

    • Muskeldysbalance/ -insuffizienz,
    • krankheitsbedingter Muskelschwäche,
    • peripheren Lähmungen.

 

Die Behandlungsdauer beträgt bei KGG-Verordnungen im allgemeinen eine Stunde unter ständiger Anleitung und Betreuung durch den qualifizierten Behandler. Ziel der Therapie ist eine Verbesserung bzw. Normalisierung der Muskelkraft, der Kraftausdauer und der alltagsspezifischen Be-lastungstoleranz. Ein individuelles und gezieltes Training verbessert funktionelle Be-wegungsabläufe und Tätigkeiten im täglichen Leben. So kann der Patient optimal auf die Belastungen im Alltag, Beruf oder auch Hobby vorbereitet werden.

Bei schmerzhaften Erkrankungen des Bewegungsapparates die hochwirksame Alternative zur medikamentösen Behandlung.

Einsetzbar bei Verspannungen, Hüftgelenksbeschwerden, Kniegelenksarthrose, Muskelzerrung, Muskelriss, Sprungelenksbeschwerden, Sehnenscheidenentzündung

Für die Patienten verläuft die Therapie im allgemeinen schmerzfrei. Wegen ihrer heilungsfördernden und schmerzstillenden Wirkung hat sich die Lasertherapie auf vielen medizinischen Gebieten bewährt.

Das A und O jeder Lymphstauungsbehandlung, gleichgültig in welchem Stadium das Lymphödem festgestellt wird, ist eine entstauende Massnahme durch die Manuelle Lymphdrainage. Sie kann nicht Lymphmassage heissen, denn die Vorstellung, dass man Wasser einfach wegmassieren könnte, ist falsch. Das Wort Drainage erklärt, das es hier ähnlich wie bei einem Sumpf um die Trockenlegung eines Gebietes, geht. Dies geht nur über natürliche Wege oder durch eine Verbesserung des Transportweges. Das heisst, die Manuelle Lymphdrainage ist eine ganz sanfte, geringfügig drückende Anwendung, mit zum Teil kreisenden Bewegungen der Hände, die zuerst einmal die Lymphwege von Kopf bis Peripherie anregen soll, schneller zu arbeiten. Die Lymphbahnen haben eine eigene Muskulatur, die in einem gewissen Mass auch schneller arbeiten kann. Dieses schnelle Arbeiten, das schnelle Zusammenziehen der Muskulatur, lässt sich durch äussere Massnahmen bewerkstelligen. So wird zunächst bei der Manuellen Lymphdrainage die gesunde Körperregion schneller arbeiten. Erst danach, und eigentlich fast zum Schluss, wird die befallene Körperpartie behandelt, indem man die Flüssigkeit in eine Gegend hinein bewegt, die auf einen verstärkten Anfall von Schlacken und Wasser etc. Schon vorbereitet ist. Darin ist also das ganze Geheimnis der Manuellen Lymphdrainage zu suchen. Manche Patienten sind enttäuscht, wenn der Therapeut nicht sofort die eigentliche Körperpartie behandelt, sondern am Hals (Basisbehandlung) mit der Behandlung beginnt. Erstaunlich ist immer wieder, in welchem Umfang Flüssigkeit dann vom Körper aufgenommen und ausgeschieden wird. Die Gewichtsverluste betragen manchmal mehrere Kilo und die Wasserausscheidung ist zumindest in den Anfängen ganz enorm. Wenn ein solches Lymphödem frühzeitig entdeckt wird und es sich um eine erste Form handelt, so sind ambulante Lymphdrainagebehandlungen in der Regel am Anfang – 15 bis 20 Stück – aus- reichend und durch Messung der Umfänge, z.B. am Bein, ist der Erfolg ablesbar. Eine konsequente und eine ein- bis zweimal im Jahr durchgeführte wird wiederholt werden müssen.

Die manuelle Therapie ist eine Technik zur Behandlung von reversiblen (auflösbaren) Funktionsstörungen am Haltungs- und Bewegungsapparat. Diese Therapie zeichnet sich durch eine gezielte Befunderhebung und spezielle Behandlungstechniken aus und setzt genaue anatomische Kenntnisse des Therapeuten voraus. Durch unterschiedliche Grifftechniken werden Gelenke, Muskeln und Nerven mobilisiert, die in irgendeiner Weise in Ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sind oder Schmerzen verursachen. Bei der Manuellen Therapie handelt es sich um eine Zusatzqualifikation, die mit einer Zertifikatsprüfung abgeschlossen wird. Anwendungsgebiete der Manuellen Therapie: Im Kopfbereich:

    • Kiefergelenksbeschwerden ( Cranio-Mandibuläre-Dysfunktionen)
    • Ohrgeräusche (Tinitus)

 

Im Bereich der Halswirbelsäule: Nackenschmerzen verursacht durch Bandscheibenvorfall ( Prolaps, Protrusion), Gelenkblockaden, Muskeldysbalancen, Verspannungen, Arthrose. Im Bereich der Schulter: Schmerzhafte Schulter verursacht durch Einklemmungen( Impingement), Verletzungen der Muskulatur, Sehnenabrisse ( Rotatorenmanschettenruptur), Kalkablagerungen z. B. in der Supraspinatussehne, Frakturen ( Humeruskopffraktur, Claviculafraktur, Scapulafraktur, Tossy III) Bandabrisse, Entzündung der Schleimbeutel ( Bursitis) Luxationen. Im Bereich des Ellbogens: Schmerzhafter Ellbogen verursacht durch Überlastung der Muskelansätze ( Epicondylitis-Tennisellbogen-Golferellbogen) Frakturen , Luxationen, Entzündung der Schleimbeutel (Bursitis) Im Handgelenksbereich: Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verursacht durch Rheuma , Frakturen im distalen Unterarm und den Handwurzelknochen auch schon während der Versorgung mit einem externen Fixateur, Arthrose des Daumensattelgelenkes und der Fingergelenke, Dupuytren (Beugekontraktur der Finger) Im Bereich der Brustwirbelsäule: Blockaden der Wirbelgelenke, Blockaden der Rippengelenke, Atembeschwerden, Fehlhaltung, Bandscheibenvorfall Im Bereich der Lendenwirbelsäule: Blockaden der Wirbelgelenke, Bandscheibenvorfall (Prolaps, Protrusion), Nervenkompression mit Mißempfindungen (Parästhesie), Taubheitsgefühlen, Lähmungen Arthrose der Zwischenwirbelgelenke( Facetten), Gleitwirbel (Spondylolisthesis, Spondylolyse), Muskeldysbalancen, ISG-Blockaden, Beckenschiefstand. Im Bereich der Hüftgelenke: Coxarthrose, Gelenkersatz (TEP), Muskeldysbalancen, Schleimbeutelentzündung (Bursitis), Frakturen wie Oberschenkelhalsfraktur, Zerrungen z.B. der Adduktoren, Im Bereich der Kniegelenke: Gonarthrose, Gelenkersatz (TEP), Meniskusschäden, Kreuzbandläsionen, Innenbandrupturen, Instabilität, Muskelatrophie, Patellaluxation, Chondropathia patellae, Patellaspitzensyndrom, Zustand nach Arthroskopie (z.B. Synovektomie), Frakturen, Achsenabweichungen wie X – oder O-Bein. Im Bereich der Füsse: Frakturen im oberen und unteren Sprunggelenk mit und ohne Bandverletzungen (Weber A,B,C), Supinationstraumen, Distorsionen, Kompressionsfrakturen ( Calcaneus) , Bandrupturen, Blockaden, Arthrosen, Bewegungseinschränkungen z.B. nach langer Ruhigstellung im Gips, Achillessehnenreizung/-ruptur, Frakturen des Mittelfusses wie z.B. Überlastungs – oder Marschfrakturen, Hohl-Senk-Spreizfußstellungen, Zehenfehlstellungen wie z.B. Hallux valgus, Hallux rigidus, Hammer- und Krallenzehen Der Physiotherapeut bewegt die Gelenke behutsam in ihrer eingeschränkten Funktionsrichtung. Durch langsames Auseinanderziehen (Traktion) und Bewegen der Gelenkpartner wird das Gelenkspiel wiederhergestellt und eine bestehende Bewegungsbehinderung gelöst. Mit der manuellen Therapie steht dem Physiotherapeuten eine effektive und meist schmerzfreie Behandlungstechnik zur Verfügung, Funktionsstörungen aller Gelenke zu beeinflussen. Auffinden und Behandeln von Dysfunktionen (Schmerz, Hypo- oder Hypermobilität und Weichteilaffektionen) am Bewegungsapparat mit dem Ziel des Erhalts oder der Wiederherstellung.

Physiotherapeutische Massage / Klassische Massage

Physiotherapeutische Massagen stellen hauptsächlich die Muskulatur in den Mittelpunkt und kommen bei Verspannungen und Verhärtungen zur Anwendung, wobei entsprechend der ärztlichen Verordnung eine ganze Körperregion oder ein einzelner Teil des Körpers massiert wird. Ziele sind Muskelentspannung, Erhöhung des Lymphstromes und der Durchblutung, sowie Schmerzlinderung. Bei der klassischen Massage beginnt der Therapeut mit sanften Streichungen des Rückens. Dabei ertastet er bereits Muskelpartien, die verspannt sind oder kleine „Muskelknoten“ (Myogelosen) aufweisen. Dann massiert er Nacken, Schultern, obere Arme und Rücken mit speziellen Knet- und Gleitgriffen. Zwischendurch werden Muskeln immer wieder „ausgestrichen“, es wird Druck mit Fingern oder Handballen ausgeübt und einzelnen Gewebe werden geklopft. Sanfte Streichbewegungen über den ganzen Rücken runden die Massage ab. Die klassische Massage will Muskelverspannungen lösen, Bänder und Sehnen geschmeidig machen, die Durchblutung von Haut und tiefergelegenem Gewebe fördern und über Reflexzonen auf der Haut auch Organe heilsam beeinflussen. Dabei hat sie nicht nur auf den Körper einen entspannenden Effekt, sie wirkt auch heilsam auf die Seele. Die klassische Massage kann prophylaktisch durchgeführt werden, z.B. in besonders streßbelasteten Zeiten (siehe auch „erster Besuch“). Leider wird die Leistung meist erst in Anspruch genommen, wenn der Arzt sie verschreibt. Dann liegen in der Regel Muskelverspannungen vor, die Rücken- oder Kopfschmerzen auslösen und damit auch eine psychische Belastung darstellen. In diesem Fall genügt die klassische Massage als Teilkörpermassage, wie sie oben beschrieben wird. Bei Profi-Sportlern wird die klassische Massage als Ganzkörpermassage durchgeführt. Dabei werden auch Arme und Beine einbezogen. Die Massage erfolgt in der Regel vor oder nach Trainingseinheiten und Wettkämpfen. Sie hat den Zweck, die Muskeln auf die Belastung vorzubereiten oder sie nach der Belastung zu entspannen, um z.B. Krämpfen vorzubeugen. Bei uns wird die klassische Massage von dafür ausgebildeten Physiotherapeuten durchgeführt. Die Kosten werden erstattet, wenn eine ärztliche Verordnung vorliegt.

Die Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation (PNF) nach Kabat zählt ebenfalls zu den neurophysiologischen Behandlungstechniken. Die Methode führt über die funktionelle Einheit von Nerv und Muskel zur Provokation von Bewegung. Es wird nicht ein einzelner Muskel, sondern eine Muskelkette beansprucht. Der Therapeut arbeitet mit genau definierten, dreidimensionalen Bewegungsmustern und bestimmten Techniken, z. B. Stretching (Vordehnen der beanspruchten Muskulatur). Mattentraining und Gangschule sind weitere Bestandteile des PNF. Mit dieser Bewegungstechnik werden Patienten mit orthopädischen und traumatologischen Schäden sowie Erkrankungen des Zentralnervensystems behandelt.

Lesen Sie alle weiteren Informationen über die Stoffwechselmessung /-therapie:
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In der orthopädischen Schmerzbehandlung werden Stosswellen analog zur Zertrümmerung von Nierensteinen eingesetzt. Die Impulse verursachen die Freisetzung von durchblutungs- und heilungsfördernden Stoffen. Bei der „Kalkschulter“ werden die Kalkdepots nicht zertrümmert sondern durch die freigesetzten Heilungsfaktoren aufgelöst. Die Erfolgsrate liegt bei der Behandlung der schmerzhaften Kalkschulter, dem Tennisellenbogen und dem Fersensporn bei ca. 70-80%. Dies ist schon deshalb besonders bemerkenswert, weil bei den meisten Patienten vorher alle sonstigen Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft wurden und als Alternative zur Stosswellenbehandlung nur noch eine Operation in Frage kam! Die Stosswellenbehandlung ist praktisch frei von Risiken, lediglich bei Tumorerkrankungen, Gerinnungsstörungen, Schwangerschaft und bei Patienten mit Herzschrittmachern sollte sie nicht durchgeführt werden. Behandlungsverlauf: Es sind in der Regel drei bis fünf ambulante Behandlungen erforderlich. Dabei wird das betroffene Areal mit Ultraschall geortet. Der Schallkopf des Stosswellengerätes wird dann genau auf die betroffene Stelle eingestellt und das Gebiet mit Schallwellen beschossen. Eine Behandlung dauert ca. 15 – 20 Minuten. Der Abstand zwischen den Behandlungen beträgt 1 Woche.

Die Ultraschalltherapie ist ein medizinisches Verfahren zur Beschleunigung und Unterstützung von Selbstheilungsprozessen, vor allem bei Frakturen, Sehnenentzündungen und Arthritis.